Der Naheradweg

 
 
 

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Höhepunkt des Jahres im Naheland

"Nahe Hit - rad'l mit" 2011

Viele Räder rollten naheabwärts

Raderlebnistag Im Kreisgebiet stellten die Radler nur einen geringen Teil der Sonntagsausflügler.

Von unserem Mitarbeiter
Eiko Donay

Idar-Oberstein. Die Gewitter blieben bis zum Abend aus, die Luftfeuchtigkeit hielt sich in Grenzen – angenehmes Ausflugswetter also am gestrigen Sonntag. Und so war der Obersteiner Marktplatz auch gut gefüllt mit schmausenden und Eis essenden Sommer-Gästen. Weniger vertreten waren hingegen die Radfahrer, die durch den flussweiten, von der Naheland-Touristik veranstalteten 18. Raderlebnistag „Nahe Hit, rad'l mit!“ auch an die Obere Nahe gelockt werden sollten. Mehrere Hundert waren es aber trotzdem, die verteilt über den Tag durch die Fußgängerzone rollten, meist nach Westen.  Denn bekanntermaßen gilt der Nahe-Radweg erst im breiteren Tal, ab Fischbach oder Kirn flussabwärts, für den Durchschnittsfahrer als angenehm; die Strecke zwischen Neubrücke und dem Kammerwoog dagegen ist zwar malerisch, „hat's aber in sich“. So entstiegen den beiden Sonderzügen aus Bingen um 9.45 und 10.45 Uhr auch nur rund 25 Radler, die sich flugs naheabwärts auf den Weg machten.
Die von der zertifizierten Landschafts- und Naturführerin Anja Eckhardt um 10 Uhr gestartete Tour nach Herrstein und zum Kupferbergwerk zog nur eine Handvoll Mitfahrer an. Lieber fuhr man in kleinen Individualgruppen, mit Renn- oder Tourenrad, häufig mit Mountainbikes, immer behelmt, fast immer – so ergaben Umfragen – nach dem Motto: „Mal sehen, wie das Wetter hält und wie weit wir kommen.“
Immerhin vier Stationen mit Stempelmöglichkeit für die Gewinn-Bonuskarte, mit Pannenhilfeset, Verpflegungsangebot oder sonstigen Programmpunkten lagen allein im Stadtgebiet von Idar-Oberstein. Beliebtester Stopp war der Marktplatz. Allein mehr als 100 Stempler konnte Sebastian Eckardt von der dortigen Tourist-Information melden, rund 40 waren es auf dem Platz „Auf der Idar“, wo Christian Friedel, Geschäftsführer von Stadtmarketing Idar-Oberstein, die Stellung hielt. Keineswegs enttäuscht war überraschenderweise Franz Haupt, Inhaber des lauschigen Kammerhofs, obwohl bei ihm höchstens zehn Radler ihre Bonuskarte vorwiesen: „Zu uns kamen, ähnlich wie im vergangenen Jahr, nur wenig Radwanderer“, berichtete er. „Dennoch war unser Lokal den ganzen Tag voll besetzt. Die Gäste: Ausflügler, Wanderer, Touristen, Sonntagsspaziergänger.“
Nicht Massen, aber doch laufend neue Interessierte zogen zwei Stände auf dem Platz „Auf der Idar“ an: Die Deutsche Verkehrswacht hatte für Kinder einen Geschicklichkeitsparcours angelegt. Die erfolgreichen Absolventen erhielten eine von Christian Friedel mit dem betreffenden Namen versehene Urkunde. Und der Stromversorger RWE lud zum Testen von E-Bikes ein. Gerne unterbrachen die vorbeikommenden Radfahrer ihre Fahrt und drehten begeistert mit elektrischer Unterstützung einige – zur Abwechslung mühelose – Proberunden.


Texte und Bilder: Nahe Zeitung vom Montag, 06. Juni 2011
Bericht vom Raderlebnistag als
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